Death by Meeting – wenn schon Abstimmen, dann bitte im Stehen

Seit langem suche ich schon nach einer Quelle aus der überzeugend hervorgeht, warum das „Daily“ ein Standup und kein „Sitdown“ ist.

Jetzt ist mir dazu dieser Artikel begegnet.

Zusammenfassung

Wer im Stehen arbeitet ist grundsätzlich aktiver und messbar produktiver.

Abstimmungen („Meetings“) werden kürzer, weil das Komfort-Element „Zurücklehnen“ entfällt und die Teilnehmer u.a. dadurch konzentrierter auf den Gesprächsinhalt eingehen können.

Hauptgrund: es wird verhindert, dass man sich hinter Displays „verstecken“ kann und dort etwas tut, was mit dem Gesprächsinhalt nichts zu tun hat.

Effekt verstärken: wenn es keine Ablagen für Notebooks, Tablets und SmartPhones gibt, dann unterbleiben auch deren störende, visuelle Ablenkungseinflüsse. Man sollte also zusätzlich darauf achten, dass Ablagefläche im Gesprächs- und Arbeitsumfeld möglichst ganz wegfällt anstatt dass sie nur 40cm höher gelegt wird.

Problem: das „Mitnehmen“ in und aus dem Termin. Ich benutze zur Informationsaufnahme die Methode „durch die Hand ins Hirn“. Ich schreibe daher recht viel mit auch wenn ich später darauf kaum oder gar nicht mehr zurückgreife. Allein dadurch, dass ich es mitschreiben will, bin ich „gezwungen“ dem Gespräch zu folgen. Und weil ich etwas geschrieben habe, verfestigt es sich im Unterschied zum flüchtigeren „nur Gehörten“.
Mögliche Lösung: PostIts oder ähnlich kleine Schreibblöcke/Notizbücher, die man auch im Stehen beschreiben kann.

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