agiLE#11 – Sketchnoting

Peter hat mich schon vor einiger Zeit für UZMO begeistert. Ende letzten Jahres habe ich dann die ersten ernsthaften Schritte in die Welt der händischen Visualisierung unternommen.

Beim 11. Treffen der agile Community in Leipzig ging es nun um “alle”.

Am 24. Mai waren wir zum wiederholten Male Gast bei Rohde & Schwarz Cybersecurity (ex “Gateprotect”).

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Blick vom Weißheitszahn (R&S Besprechungsraum) zum Völki

Unsere Gastgeber waren Christiane und Peter als “alte” Bekannte.
Als besonderen Gast konnten sie Simone Fass gewinnen.

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Nach der Einleitung teilten wir uns zunächst auf drei Räume mit unterschiedlichen Themenbereichen auf.

/Durchgang 1

Zunächst ging es um ganz konkrete Übungen mit jeweiligem Themenschwerpunkt.

/Form

Christiane arbeitete mit ihrer Gruppe an Grundformen und wie man aus ihnen die bekannten Symbole zusammensetzt. Puzzle, Katze, UVO-Figur etc.

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/Schrift

Peter behandelte mit seiner Gruppe Schrift.
Motto: “Wie ich so schreibe, dass andere es lesen können und ich auch nach zwei Tagen noch weiß, was gemeint war.”

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Dazu gibt es auch im UZMO-Buch ein grundlegendes Kapitel.
Und bei Neuland gibt es u.a. Übungsblätter im FlipChart-Format.

/Inspiration

Simone hat mit der Gruppe für die ich mich entschieden habe, Übungen für schnelleres Assoziieren gemacht.

Zunächst ging es darum, einen “Krakel” auf das Flipchart zu bringen. Fünf Teilnehmer sollten das tun. Danach bat sie uns, aus den Krakeln Vögel zu machen.
Verblüffend: mit einem Punkt (Auge), einem Dreieck (Schnabel) und 2x vier Strichen (Beine) wurde tatsächlich aus jedem Krakel ein Vogel.

Danach ging es um das freie Assoziieren und Visualisieren der eigenen Vorstellung.
Sie hat dazu mehrmals einen Begriff bzw. Vorgang vorgegeben und wir haben unsere Assoziationen dazu auf Haftnotizen gezeichnet.
Die individuellen Ergebnisse haben wir dann auf einer Tafel zusammengetragen und danach besprochen.

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Nach ein paar leichteren, gegenständlichen Begriffen kam der Endgegner: “Transparenz”

/Pause

Zwischen den zwei Durchgängen gab es Bagels – vielen Dank an R&S! – und Gelegenheit zum Plausch.

/Durchgang 2

In den zweiten Durchgang starteten wir mit “Montagsmaler” in zwei Gruppen gegeneinander.

Es waren zusammengesetzte Begriffe, die zum Teil echte Herausforderungen waren.
“Aufhänger”, “Murmeltier”, “Blattlaus”, “Kaffeeweißer” und dergleichen.

Bis zuletzt blieb es spannend. Es endete mit einem verdienten 5:5.

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Zum Abschluss haben wir ein TED-Video visuell mitgeschrieben. Sehr schöne Übung.

/Mitnahmen

Simone hat Ihre Tipps bereits als Merkblatt aufbereitet.

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Darüber hinaus:

  • Es gibt keine Fehler. Jeder Strich bietet neue Möglichkeiten.
  • Male in ein gebundenes Buch.
    • Lasse alles darin.
    • Streiche nicht durch.
    • Reiße nicht heraus.

    … nur so wirst Du später Deine Fortschritte erkennen können.

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    Skizzenbuch: Erstentwurf des up2U-Protokols
  • Nutze Bildquellen (Suchmaschinen, Fotolia usw.)
    Lass Dich inspirieren oder male es einfach nach.
  • Veröffentliche, was Dir gefällt. Feedback ist meist viel positiver als Du glaubst.

Peter berichtete davon, wie er Konferenzbeiträge protokolliert.

Meist gibt es einen Mittelteil, den man gut nutzen kann, um Farben zu setzen, Formen zu verfeinern, Akzente zu setzen.
Den Mittelteil (Füllmaterial) erkennt man meist an persönlichen Erlebnissen, empirischer Vertiefung.

  • Anekdoten lassen sich sehr schwer visualisieren.

Meine persönlichen 2ct dazu:

  • Übe visuelle Vokabeln.
    Jeden Tag nur 15 Minuten bringen bereits enorme Fortschritte.
  • Protokolliere, wo und wann immer es Dir möglich ist.
    Durch die Hand ins Hirn.

/Fazit

Wie immer ein großartiger Abend in familiärer Atmosphäre.

Es gab ein paar neue Gesichter für die Runde und einen recht großen und stabilen Kern, der “einfach immer” kommt.
Ist ja klar. Es ist jedes Mal spannend, inspirierend und einfach eine richtig gute Zeit.

Vielen Dank an alle, die hierzu immer wieder beitragen.
Meine Gedanken sind auch bei denen, die es diesmal nicht einrichten konnten.

/Ausblick

Jetzt ist erst einmal Sommerpause. Die Ferien liegen in 2017 für Sachsen recht früh.
In knapp vier Wochen ist es bereits soweit.
Danach wird es wohl noch mindestens ein Treffen geben, bevor dann das Barcamp stattfindet.

Es ist geplant für November. Wie das 2016er in der Spinnerei.
Diesmal aber für zwei Tage angedacht.
Und mit Abendprogramm. Hört, hört …

Update (2017-06-06):
Mittlerweile steht der Termin.
24. und 25. November – knapp zwei Wochen nach der Manage Agile.
Der Rahmen wird bereits kommuniziert und Tickets (Earlybird!) werden verkauft.

Interessensbekundungen, Tickets, Vor- und Rückschau gibt es hier:
http://www.agile-barcamp.de/

/etc

/famous last words

Life runs in circles. Some are smaller, some are bigger.
In the end, there is no end – only another beginning.

“Enjoy, and share if You like.”
“Feel free to make life great!”

“Likes” are welcome. Comments are appreciated.

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