Konstanten und Varianten

An einem Freitag liefen ein paar Handlungsstränge zusammen. Die Ursprünge liegen teilweise Jahrzehnte zurück. Alle Beteiligten kennen das Gesamtbild nur in Ausschnitten. Meine Kommunikationspartner machten auf mich allesamt den Eindruck, dass ihnen dieser Ausschnitt im Blick auf die Welt genügt. Sie mögen die Auswirkung auf sich als “Glück”, “Pech” oder “Schicksal” ansehen.
Aus meiner Sicht war alles steuernd beeinflussbar. Der Einfluss ist auf eine jeweils ganz bestimmte Art ausgeübt worden. Die jeweiligen Ergebnisse sind aus meiner Betrachtung heraus zwangsläufig und keinesfalls zufällig.

Es geht auch um die Kunst des Verhandelns.

/die Vorgeschichten

Alle Vorkommnisse lassen sich auf einen Ursprung zurückführen.

/GWC

Ich entwickelte mit einem Kommilitonen zusammen die Idee, ein IT-Systemhaus zu betreiben. 1994 war der Startpunkt.
Wir kümmerten uns um die Materie. Das fiel nicht nur unseren direkten Handlespartnern auf.
Vor allem Microsoft betreute uns intensiv. Das verschaffte uns Handlungsvorteile.
Nicht nur auf technologischem Gebiet nutzten wir unsere erarbeiteten Vorteile.
Damit fing es an.

/Microsoft

Ab 1999 erhielt ich die Möglichkeit, im Auftrag von Microsoft, Vorträge zu halten. Ich bediente sog. “Channel-Partner”. Hier war ich zuhaus.

Mein Kernthema ist Produktivitäts-Infrastruktur – Windows Server, Active Directory, Exchange, SharePoint, Office.
In den Jahren 2008, 2009 kamen unter der Bezeichnung “Azure” die ersten Produkt-Angebote, die dem ähnelten, was heute “Cloud” heisst.
Hosted was-auch-immer …

/O365 Security

Damals wie heute wird die Frage nach der Sicherheit gestellt. Oft wird das nicht weiter unterschieden. Vor allem im Deutschen haben wir einen sprachlichen Nachteil. Im Englischen wird genauer zwischen Safety und Security, zwischen Assurance, Insurance und Ensuring unterschieden. Vielleicht werden dadurch im deutschsprachigen Raum Schwierigkeiten gesehen, über die man andernorts nicht nachdenkt.

Um es kurz zu machen: das Niveau der IT-Security ist bei Cloud-Angeboten meist deutlich höher als es “onPrem” jemals erreichbar wäre. Darin liegt ein Vorteil dieser Lösungen.
Der zu betreibende Aufwand lohnt sich an zentraler Stelle >einfach< mehr als an mehreren dezentralen Stellen unter jeweils eigenständiger Kontrolle.

Was die Menschen eigentlich beunruhigt ist die Annahme, jemand könnte ohne ihr Wissen auf ihre Daten zugreifen. Das allerdings hat etwas mit Vertrauenswürdigkeit zu tun. Vertrauen ist jedoch eine Ableitung, eine Annahme und daher schlecht objektivierbar. Eine der wenigen Möglichkeiten die Grundlage für Vertrauen zu legen ist, Transparenz herzustellen. An dieser Stelle ist Microsoft sehr offen und informativ. Wenn man dann auch noch über genug Potenzial verfügt, weil man bspw. für einen DAX-Konzern den O365-Umstieg betrachtet, dann werden die Ansprechpartner nahezu redselig.

/Netware-Migration

In der Woche vor besagtem Freitag erreichte mich eine Anfrage. Ich finde sie derart skurril, dass ich mich kurz damit beschäftigt habe.

Da suchte jemand einen “Projektleiter Systemmigration”. So weit, so ansprechend.
Im Verlauf der Kommunikation wurde daraus ein Teilprojektleiter.
Die Liste dessen, was man können solle wurde länger und länger.

Ich kenne so etwas. Ich wurde mehr als ein Mal in eine vermeintliche Führungsaufgabe shanghait und fand mich dann in einer Position wieder, wo ich Dinge konkret durchführen sollte.
Das Interesse an Dokumenten und Erläuterung des Vorgehens, also einer Erarbeitung eines Konzepts, beschränkte sich dann meist nur noch auf die Nachfrage weniger PowerPoint-Folien.

Ein Mal mache ich das, um es zu lernen. Wenn ich die Grundzüge verstanden habe, schwindet mein konkretes, persönliches Interesse. Es muss mehr ins Spiel gebracht werden als “Geld gegen Fähigkeit”.

Ich möchte den Suchenden wenigstens die Möglichkeit zum Lernen geben. Ich antworte deshalb in der Regel qualifiziert.
In diesem Fall passe die Anfrage auf mein Profil, überzeuge mich allerdings nicht.
Die Unterscheidung zwischen Anleiten und selbst tun sei für mich nicht deutlich genug erkennbar.

Antwort (gekürzt):
“Der Kunde sucht nach einem IT-Spezialisten der die Migration auf MS Active Directory betreut. […] Wie ist Ihr Stundensatz für dieses Projekt?”

Ich schrieb:
“Vor 10 Jahren wäre ihr Kunde spät dran gewesen. Ich habe mich 2008 aus diesem Segment der IT verabschiedet, weil es keine Nachfrage mehr nach meinen Fähigkeiten gab.”

Ich meine damit:
die voraussichtlich benötigte Zeit ist mir zu kostbar, um mich damit zu befassen. Ich bin Verpflichtungen eingegangen und habe eine recht genaue Vorstellung davon, welche meiner Fähigkeiten zukünftig gefragt sind. Für kein Geld der Welt werde ich mein mühsam aufgebautes, derzeitiges Umfeld gefährden, meinen Weg in die Zukunft abbrechen, um einem Unternehmen die Haut zu retten, das alle vorhandenen Hinweise über 20 Jahre hinweg ignoriert hat, um nun ferstzustellen, dass sie ein Problem haben, Ressourcen am Markt zu rekrutieren.

Ich habe bereits die “Jahr-2000-Umstellung” mitgemacht. Meine begleitende Unterstützung wurde kontinuierlich und in hohem Maß nachgefragt bis das am 7. Januar 2000 abrupt beendet wurde. Ein als verläßlich angesehener Kunde brach von heute auf morgen weg.

Anfragen zu EU-DSGVO beantworte ich entsprechend.
Ich kann das, aber warum sollte ich?

Geld ist das eine. Verfügbarkeit das andere. Das Gesamtpaket muss passen.

/Projektleiter SCRUM

Der vielversprechendste Termin des besagten Freitages brauchte etwa 2 Wochen Vorbereitung und nahezu 2 Stunden Anreise. Ich wurde angefragt. Die Position stellte sich mir gegenüber zunächst als Organisations-Transformator dar.

Ich bereitete mich auf den Termin vor. Ich nahm an, es ginge darum, die Organisation so umzugestalten, dass sie mithilfe bestehnden Personals und agiler Methoden zielgenauer auf jeweilige Kundenanforderungen reagieren könne. Ich hatte bereits als “agile Coach” und einer von mehreren Scrum Masters in einem vergleichbaren Software-Kontext gearbeitet. Die Parallelen waren aus meiner Sicht ähnlich genug, um mich als erfahren anzusehen. Andererseits gab es so viel Abweichung, dass es herausfordernd genug erschien. Ich hatte also genug Gründe, um nach Jena zu fahren.

Ich erstellte eine kleine Präsentation mit den nach meinem Verständnis wichtigsten Aspekten der “Agilisierung” einer Organisation.

Durch die Anwendung des up2U-Protokolls kamen wir innerhalb von kaum 30 Minuten an den Punkt, das wir gegenseitig verstanden habe. Es fehlte eine gemeinsame Grundlage von der aus wir in die Handlung kommen könnten. Bis heute blieb es dabei.

/Konstanten

Diese Zeiten sind die schnellebigsten von allen bisher.
Unsere Vorfahren konnten noch für Generationen denken und handeln. Wir nähern uns mit großen Schritten dem Augenblick.

Wenn aber alles so vergänglich ist und für immer kürzere Zeit Bestand hat, warum sollte dann überhaupt noch jemand etwas tun?

Gibt es irgendetwas, was Bestand hat?
Ja, antwortet so mancher: der Wandel.

Genau dort liegt der Schlüssel.
Die Fähigkeit, sich anzupassen war schon immer der herausragende Vorteil in der Evolution. Leider wird das im Deutschen auf mindestens zwei Arten falsch verstanden. Die einen meinen, dass sich der Stärkere durchsetzt. Die anderen nehmen das Wort “fit” wörtlich. Sie passen sich unter größten Anstrengungen und vor allem unter sehr weit gehender Selbstaufgabe an ein vermeintlich gültiges (Schönheits-)Ideal an.

Beides ist nicht, was Darwin beobachtet und gemeint hat.

Es geht bei Darwins Evolutionstheorie darum, sich den Bedingungen der Umgebung anzupassen und daraus das zu entwickeln, was die höchste Passgenauigkeit aufweist – “commodus” (angemessen, genau richtig).

Und der Mensch hat dazu weitere Handlungsoptionen an der Hand. Er kann sich die Umgebung suchen, die ihm persönlich zusagt und er kann die Bedingungen seiner Umgebung beeinflussen – sich die Erde Untertan machen. Diese Wahlmöglichkeiten und vor allem die Vorstellung der eigenen Überlegenheit machen die Sache bis zur Unendlichkeit schwer, wenn man sie kompliziert denkt.

fit2shape

Dabei kann alles ganz einfach sein.
Jeder Augenblick in der Zeit, jeder Moment ist einzigartig und in unterschiedlichem Maße komplex.

Es treffen viele Wirkstränge aufeinander. Vergangene Entscheidungen wirken fort. Neue Entscheidungen entfalten ihre Wirkung. Alles wirkt aufeinander ein und sich damit aufeinander aus.
Es kommt darauf an, die Mechanismen zu kennen und so zur Anwendung zu bringen, dass sie im Einklang mit der Umgebung wirken.

shape2fit

Es geht darum, mit den Kräften zu wirken anstatt gegen sie.
Und plötzlich geht alles wie von selbst.

Der dahinterliegende Mechanismus wird auch als Auto-Selektion bezeichnet.
Anstatt, dass ich meine Vorstellung über etwas detailliert ausformuliere und meine gesamte Umwelt daran ausrichte, setzte ich nur wenige, präzise und entscheidende Impulse.
Der Rest wird sich fügen.

Die eingangs beschriebenen Anfragen waren anders. Dort wird ein Bild gezeichnet, eine Puzzle-Stanze drübergelegt, und ein Teil herausgenommen. Dieses Teil wird nun einem Recruiter übergeben. Der Auftrag lautet: Finde dieses Puzzleteil.

Dieses Vorgehen ist aus vielen Gründen absurd. Es wird ja nicht dieses Teil gesucht. Es wird jemand gesucht, der diesem Puzzleteil entspricht.
Dieses Vorgehen mag erfolgreich sein, wo eine Aufgabe normiert ist und genug qualifizierte Auswahl mithilfe von genau benennbaren Eigenschaften, sog. “skills”, identifizierbar ist.

Ein solcher Zustand herrscht – wenn überhaupt – sobald ich meine Arbeit abgeschlossen habe. Wenn ich meine Arbeit beginne, dann ist alles noch recht durcheinander. Manche bezeichnen das auch als “choatisch”. Dann fange ich an, zusammen mit den Akteuren in der fraglichen Umgebung, ihre Landschaft zu erkunden. Am Ende existiert dann die genauest-mögliche Vorstellung vom Zielbild, weil man es sich plastisch vor Augen führen kann. Es gibt mindestens einen Prototypen, den man dann vervielfältigen kann. Oder es gibt das Grundgerüst der Zielstruktur und einen erarbeiteten Methoden-Katalog. Dieses Konzept kann angewandt werden, um die eingeschlagene Richtung weiterzuverfolgen und immer detaillierter auzugestalten.

/Das geht vorbei

Wir kommen oft nicht zueinander. Das ist normal. Kommunikation ist unwahrscheinlich – gegenseitiges Verständnis noch seltener.

Früher, als ich weniger eingebunden war und mehr erleben wollte, war meine Bereitschaft größer, mich vorübergehend in für mich unpassende Umgebungen zu begegeben. Ich verfüge daher über genug Erfahrung, um zu wissen, wie ich Umgebungen umgestalten kann, damit sie meinen Anforderungen entsprechen. Genau diese Fähigkeiten biete ich nun an. Nicht für mich, sondern für diejenigen, die sie für ihre Anforderungen benötigen.

Danke, ich hab schon.

Es fehlt bei der eingangs beschriebenen jeweiligen Gegenseite derzeit an Erkenntnis. Wenige Einflüsse auf ein paar wichtige Aspekte (“Parameter”) hätten genügt, um ein Geschäft entstehen zu lassen. Wenn aber dem potenziellen Auftraggeber die Formulierung seiner Anforderung wichtiger ist als das Ziel, was damit erreicht werden soll, dann bin ich falsch. Das ist mein Auto-Selektor.

Und der funktioniert ganz hervorragend. Ich mache deswegen heute Dinge, die mir und meinen derzeitigen Fähigkeiten und Interessen entsprechen. Morgen mögen die Notwendigen wieder anders sein, aber heute ist es so.

Wie findet sich da eine Gemeinsamkeit im PM-Dreieck wieder? Im Scope.
Allerdings nicht als konkrete, vorgegebene Anforderung, sondern als abstrakte Beschreibung des Zielzustands.

Project-Management-Triangle

Nach meiner Erfahrung sind wenige Protagonisten in der Lage zu formulieren, wie ihre Ziele, abstrakt aussehen. Mehr als eine Liste von KPI-Zielkorridoren ist oftmals nicht zu erwarten.
Wenn ich eine differenzierte Beschreibung des IST-Zustands erhalte, dann bin ich bereits unter den Besseren.
Die Besten investieren in die Erarbeitung einer Vision – einer Vorstellung von der Zukunft auf die man gemeinsam hinarbeiten kann.

Die übrigen bekommen das, was innerhalb einer fixierten Zeit über das ausgelobte Budget erreicht wird.
Scope ist dann das, was zum Lieferzeitpunkt vom Budget übrig bleibt.

Spicegirl-Check: Tell me what You want – what You really, really want.

Was bleibt wirklich?

Ideen überdauern. Konzepte werden angepasst. Wichtigkeit variiert unmittelbar mit dem Erreichen von Zielen.

Solange die Bedingungen einer Umgebung, auch bekannt als Zusammenhang oder Kontext, erhalten bleiben, solange bleiben bestehende Konzepte wichtig.
Die Konzepte verwirklichen die hinter den Prizipien stehenden Vorstellungen, die Ideen und Erfolgsbilder.

Solange also das Wesen einer Umgebung unverändert bleibt, solange bleiben die Konzepte zum Umgang mit den wirkenden Prinzipien gültig.
Wenn sich die Umgebung ändert, müssen die Konzepte angepasst werden.

Wie erkenne ich den Anpassungsbedarf?
Einflüsse verändern die Umgebung auch ohne ein Konzept. Das ist die Macht des Faktischen.
Je weiter man sich vom Wesenskern entfernt aufhält, umso größer ist der Energieaufwand, um den wirkenden Prinzipien gerecht zu werden.

Anders ausgedrückt: wer im Einklang mit den Wirkmechanismen seiner Umgebung handelt, muss dafür wenig Aufwand betreiben.

Je aufwendiger es wird, das Vertraute aufrecht zu erhalten, umso lauter schallt der Ruf zur Anpassung.

/Varianten

Viele Menschen meinen, dass sich der Wert eines Ergebnisses aus dem betriebenen Aufwand ergibt.

  • Was, wenn mir heute leicht fällt, was gestern noch schwer war?
  • Was, wenn mir heute schwer fällt, was gestern noch leicht war?
  • Was, wenn mir Nutzen wichtiger als Aufwand ist?

/Was geht mich das an?

Eine der schwierigsten Entscheidungssitutationen ist die Investition in das Ungewisse.
Das Mögliche, aber nicht mit Gewissheit Vorhersagbare wird als Risiko bezeichnet.

Viele Menschen scheuen das Risiko und versichern sich dagegen. Besonders in Deutschland ist diese Neigung so ausgeprägt, dass bspw. US-Amerikaner aber auch Kanadier und manche Europäer, Afrikaner und Asiaten mit Erstaunen den Deutschen Hang zu Versicherungs-Police betrachten.

Manche Menschen aus der “neuen Welt” betrachten die Neigung zur Risikovermeidung als verzichtbaren Balast der Geschichte und bezeichnen das mit dem herablassenden Begriff “old Europe”. Manche argumentieren auch, dass das Geschäft – genauer “der Profit” – bei diesem Vorgehen durch das Versicherungsunternehmen gemacht wird. Sie verkennen dabei den Nutzen – den “benefit” – den die Versicherung auf den Versicherungsnehmer ausübt. Oder wie es die Kollegen von Daimler Financial Services UK ausdrückten: der Nutzen des Produkts ist “peace of mind”. Es macht den Kopf frei, um sich mit anderen Dingen als der Existenzsicherung oder dem kompetitiven Gewinnstreben zu beschäftigen.

Darüber vergessen die Vertreter aus der “neuen Welt” auch gern, dass sie nur deswegen dort sind, weil die gemeinsamen Vorfahren in Europa das materielle Ausfallrisiko in Kapitalgesellschaften wie Lloyds of London gebündelt haben, die wiederum das Versichern als Unternehmenszweck hatten.

Bo(u)nd risk, personal benefit, shared profit – die Grundgedanken hinter Kapitalgeschäften

Wolfram Alpha und Wikipedia geben weitere Hinweise zum Verständnis.

“Jedes Ding hat seine Zeit” sagt mein Vater gern. Er weiß wovon er spricht. Die Alltagsgegenstände im Haushalt meiner Eltern bestehen aus einer – im wesentlichen von ihm – kuratierten Auswahl von alltäglich genutzten Antiquitäten, tausenden Büchern, geerbten Gebrauchsgegenständen und aktueller Technik.

Das hat mich geprägt. “Alt” ist ebenso wenig ein feststehender Wert wie “neu”, Kaufpreis oder Marktpreis.

Der Zeitfaktor ist ebenfalls entscheidend. Zu früh agiert, kann der Impuls noch wenig Wirkung erzeugen. Zu spät fehlt es an Resonanzräumen – der Zug ist abgefahren.

“Es kommt darauf an” sagt der Jurist …

/kann das weg?

Es ist vorteilhaft, Einwirkung und Auswirkung abschätzen zu können.
Von Zeit zu Zeit sollte man überprüfen, was weiterhin Bestand haben soll und was losgelassen werden kann.

  • Hilft mir das?
  • Bringt mich das weiter?
  • Macht mir das Freude?

Wie schaffe ich es, die Fragen zu beantworten?
Zunächst hilft es, Kausalität und Korrelation voneinander unterscheiden zu können.
Wenn ich einen Gegenstand gedanklich eliminiere, welche Auswirkung wird das vermeintlich haben? Jur.: “conditio sine qua non …”

Wenn voraussichtlich alles so bleibt wie es ist, dann habe ich es mit Korrelation zu tun. Und alles, was keinen wesentlichen Einfluss hat ist nicht wirklich wichtig.
Es ist einfach nur da.

Wenn ich aber die wahren Einflüsse, die Bedingungen für einen Zusammenhang ändere, dann ändert sich dieser Zusammenhang.
In diesem Fall habe ich die wichtigen Aspekte identifiziert.

Einer der wichtigsten Einflüsse auf Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit, Handlungsfähigkeit und Anpassungsvermögen ist die Auslastung.
Der Kollege Krause hat das sehr schön visualisiert. Ich brauche es deshalb nicht neu zu formulieren. Ich kann darauf verweisen.

Wenn nun jemand daher kommt, 40 Stunden Anwesenheit vor Ort fordert und die Auffassung vertritt, ein Projektleiter müsse disziplinarische Weisungsbefugnis anwenden können, dann sind das für mich Indizien für eine Schräglage in der Organisation. Ich kann diese Schräglage identifizieren. Beheben müssen es die Urheber im Zusammenwirken mit den übrigen Betroffenen.

Wenn ein Thema überzeugend genug ist, wird es sich durchsetzen.
Wenn ein Nutzen groß genug ist, wird es die Bindung von Mitteln bewirken.
Wenn Fähigkeiten gebraucht werden, dann werden sie verfügbar werden.

Alles andere sind Blockaden und Hindernisse, die dem wirklich Wichtigen im Weg stehen.

/etc

Es ist Frühling. Osterzeit. Frühjahrsputz?
“… gestorben, begraben […] auferstanden von den Toten.”

Zeit für das Neue auf der Grundlage des Beständigen.

Was auch immer ich sonst noch für beachtenswert halte, teile ich über Blogbeiträge hier und anderswo.
Den besten Überblick über alle Fragmente vermittelt mein twitter-Kanal.

/Inspiratoren

Die nachfolgenden Inspiratoren sind chronologisch nach Zeitpunkt der Inspiration geordnet.
Ich habe bzw. hatte mit den Akteueren in unterschiedlichen Zusammenhängen und unterschiedlicher Vielzahl von Themen zu tun.
Zur besseren Zuordnung und Wiederekennung habe ich auch noch den jeweiligen Themen-Kontext der Inspiration angerissen.

  • Mein Vater – “Jedes hat seine Zeit.”
  • H.-J. Schellewald – “Junge Männer zum Mitreisen gesucht.”
  • Ralf Metz – Klarheit durch Ordnung
  • Sören van der Seylberg – Human Design System
  • Fermat’s Library – Image of the first Bond Certificate … and much more

/weiterführende Quellen

/Medien

Die verwendeten Bilder stammen von mir selbst oder sind als frei verwendbare Medien markiert worden.
Das Feature-Foto “Project-Management-Triangle” ist lizenziert gemäß CC BY-SA.
Die Scope-Sphären (Qualität vs. Preis und Liefertermin)” sind lizenziert gemäß CC BY

Die übrigen Grafiken stammen von mir und dürfen unter Namensnennung auch kommerziell weiterverwenden und verändert werden. CC-BY-SA.

/lebewohl

Lebe lang, in Frieden und Wohlstand.
Mögen sich alle Bedürfnisse in Realität auflösen.

/berühmteletzteworte

Verläuft Dein Leben im Kreis?

Das Leben verläuft in Kreisläufen. Manche sind größer, andere kleiner.
An Ihrem Ende findet sich kein Ende – nur ein neuer Anfang.

Sprich zu denen, die es angeht. Teile, was Dir wichtig ist.

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