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Was brauchen wir?

Meine Familie ist in Urlaub und ich bin mit dabei.

/Vorgeschichten

Ich hatte schon immer meine Schwierigkeiten mit Präsenzkult. Als ich noch herumreiste, um Vorträge über Technologie zu halten, war das damals schon anders möglich. Das Publikum war jedoch noch nicht so weit. Damit war physische Präsenz unabdingbar.
Es war eine schöne, prägende Zeit, die ich keinesfalls missen möchte.
Einer der wertvollsten Momente für mich war, als mir ein regelmässiger Teilnehmer sagte: “ich höre mir das Thema heute Nachmittag noch einmal in der Niederlassung an. Den Termin hatte ich bereits gebucht. Dann kam die Einladung zu dieser Veranstaltung hier und ich sah, dass Sie der Referent sind. Egal, worum es geht, wenn Sie es vortragen weiß ich, dass ich dabei sein muss.”
Danach habe ich nie wieder diese Art von Vorträgen gehalten – allerdings aus ganz anderen Gründen.

Als ich fachlich und zeitlich exklusiv in sehr großen Projekten gearbeitet habe, reduzierte ich meine Anwesenheit nach einer Einarbeitungszeit auf drei Tage Präsenz, manchmal weniger. Die Ermutigung dazu habe ich bei der Deutschen Telekom erhalten. Als ich dort vor mehr als 10 Jahren in einem sehr großen Projekt arbeitete, waren viele Klichees verwirklicht. Es war und ist ein Staatskonzern mit privatwirtschaftlicher Anmutung. Was ich dort erlebt habe, hat mein Bild von hoheitlicher Aufgabenerfüllung bestärkt und verfestigt. Ich hatte mit einer großen Zahl von Beamten zu tun.
Für diese Menschen zählt die Erfüllung von Aufgaben im Sinne von Verantwortung für die Sache – egal wo man ist. Ich habe nie vorher und nie danach eine so ausgeprägte Kultur der Zusammenarbeit erlebt. “Präsenz” wurde dabei situativ eingesetzt, wenn es die Sache erforderte. Ansonsten wurde das Zusammenwirken damals schon über Mittel erreicht, die einfach und effektiv waren. eMail, Telefonkonferenzen (adhoc über 01805 1009) und netmeeting. Im Prinzip war es das selbe wie heute mit Skype for Business, WebEX oder Zoom – nur nicht ganz so integriert und komfortabel.

Als ich das erste Mal mit agiler Softwareentwicklung in Berührung kam, war ich PO eines von 18 Feature-Teams. Wir waren etwa 200 Personen, die auf einer Etage arbeiteten – manche von uns auch miteinander.
Ich suchte den Kontakt zu meinen PO-Kollegen, um dort Themen zu platzieren. Ich hatte bei der Analyse des Backlogs diese Themen als Abhängigkeiten zu unserem Aufgabenbereich identifiziert. Sobald diese vorgelagerten Schritte erfüllt sind, können wir unseren Anteil liefern.
Ich drang nicht durch – “keine Zeit, keine Zeit, nicht wichtig”. Ich ertrug es damals nicht, mein gesamtes Team untätig herumsitzen zu lassen. Einen Teil unserer Belegschaft haben wir daher an die Feature-Teams “ausgeliehen”, damit sie dort die Funktionen umsetzen, von denen wir fachlich abhängig waren. Einen anderen Teil simulierten wir.
Erst als wir deren Funktionen “gemockt” hatten und in den Review-Präsentationen vor der versammelten Mannschaft die Geschichten – die Customer Journeys – dazu erzählten, wurde klar, was wir brauchten. Nach diesen Präsentationen suchten die Kollegen den Kontakt zu mir. Ich war damals Montag bis Donnerstag vor Ort. Oft waren es 12 Stunden “auf der Fläche”. Manchmal noch mehr. Ein Kollege, der damals bereits drei Kinder hatte, sagte einmal “das hier ist für mich wie Urlaub. Ich frühstücke montags mit meinen Kindern, kann abends ins Hotel und schaffe es sogar, die Zeit zu lesen.”
Ich hatte damals nur ein Kind.

/Wo ist Arbeit?

Ich sitze auf der Bettkante und höre mir am Telefon die neuesten Entwicklungen an. Nördlich von ihr ist der Kyffhäuser. Um mich herum ist Südtirol. Draussen herrscht Dauerregen. Die Kinder spielen im Wohnzimmer mit der mitgebrachten Holzeisenbahn. Ihre Mutter sitzt am Rechner und bereitet ein wichtiges Telefonat für den Nachmittag vor. Am Abend wird Belgien ins Halbfinale der WM 2018 einziehen. Kasan mal wieder. Wo liegt das eigentlich? Ach hier

Sie sagt denkwürdige Sätze wie

Mit den Überstunden komme ich auf ein Gehalt das zu mir passt.

Das erinnert mich an einen anderen

Den Ausgleich habe ich schon. Jetzt brauche ich noch den Job dazu.

Sie berichtet mir, sie strebe 30h und maximal drei Präsenztage die Woche an. Das entspricht nach meiner Erfahrung der Zeit, die erforderlich ist, um agile Projekte in Gang zu bringen und zu halten. Bei eingeschwungener Umgebung geht es auch in 25h/Woche – vielleicht sogar weniger. Egal, wie viele Tage die Woche hat, es bedarf in etwa dieses Zeitaufwands. Ich weiß das aus Wochen mit Himmelfahrt, Ostermontag und dergl. Wenn nur drei Tage zur Verfügung stehen, dann wird es echt anstrengend. Dann können auch schon mal 10h-Tage notwendig sein, um die Dinge in geordneten Bahnen zu halten – zumindest während der Anfangsphase des agilen Arbeitens. Im fortgeschrittenen Stadium ist weniger Investition in einen stereotypen Status quo erforderlich.

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Der Kern des Miteinanders ist die mentale Einstellung

Die Vielzahl der Beteiligten weiß worauf es ankommt und was sie an welcher Stelle zu liefern haben. “Inspect” wird weniger. “Adapt” wird mehr.
Die Kommunikationsstrukturen können gelockert werden. Man muss weniger die Person verstehen. Der Umgang mit der Sache rückt in den Mittelpunkt. Je abstrakter und damit virtueller, umso ortsunabhängiger kann nun daran gearbeitet werden.

It’s more effective to share mind, than sharing space.
– inspired by “Software for Your Head

Sie ist im Begriff einen kritischen Schritt zu tun. Die Auswahl an dazu passenden Aufgaben wird mit diesem Schritt kleiner. Die Passgenauigkeit zu ihr wird größer. Das ist erstaunlich. Wir reden über eine Fortbildung, die sie machen möchte und in der abgelaufenen Woche bewilligt bekommen hat. Üblicherweise vergrößert Bildung die Chance, Anschluss zu finden. Sie bietet zunächst mehr Optionen. Das ist aber nur der eine Teil der Entwicklung. Wenn die Person aufgrund dieser Bildung weiß, was sie tun will und vor allem, was sie nicht (mehr) tun will, was andere besser können und was zu ihr passt, dann wird die Varianz in der Auswahl geringer. Die Anzahl der Optionen verringert sich durch die mit der Ausbildung erlangten Erkenntnisse. Allerdings öffnen sich dann Möglichkeiten in der Tiefe. Wenn nicht in diesem, so in anderem Zusammenhang …

Das brachte mich dazu, Ihr zu gratulieren. Nach meiner Wahrnehmung war es ein wichtiges Zeichen der Organisation, Ihr diese Ausbildung zu ermöglichen. Immerhin hat diese Investition einen Charakter und ein finanzielles Volumen, das nicht einmal die Geschäftsleitung der Standort-GmbH allein entscheiden kann.
“Off Standards” halt – Risiko – oder doch nicht?
Ihr war das Derumherum und die Signale darin gar nicht so klar. Sie hat Bildung immer als eine Selbstverständlichkeit betrachtet, um die man sich selbst kümmert. Auf die Frage, ob ihre Zeit in der Ausbildung “Arbeitszeit” wäre, hatte sie noch keine abschließende Antwort.

Zum Ende des Gesprächs drängelten die Kinder. Der Regen wurde weniger und sie wollten mit mir rausgehen. Die Zeit reichte aber noch, um mir ein wichtiges Detail mitzuteilen. Die Organisation war dabei, den nächsten Reifeschritt zu gehen. Zuvor herrschte die unausgesprochene und doch von einigen unterstellte Annahme, jeder müsse alles in gleichem Maße können – “multiskill”. Das führte zu unterschwelligen Reibereien, die aber nicht wirklich greifbar wurden. Naturgemäß sah jede bisher erfolgreiche Führungskraft sich selbst als Prototyp des Anforderungsprofils. Wenige kamen auf die Idee, genau an dieser Stelle erfolgreich zu sein, weil sie so und nicht anders sind. Und noch wenigere konnten sich daran erinnern, dass es einst eine Übereinkunft gab, genau an dieser Stelle tätig zu werden. Vielleicht wurden die Gründe sogar benannt. Wer weiß das schon. Es ist ja so lang her …

Mittlerweile sammelt man dort die Punkte ohne sich sofort und einigermaßen kopflos in die Umsetzung zu stürzen. Die Aufgaben werden zunächst durchdrungen, beschrieben und bewertet. Dadurch wird es möglich, das Potenzial in der Aufgabe zu bewerten. Es ist darüber möglich, die langfristigen und schwierigen Dinge mit den “QuickWins” in Beziehung zu setzen. Die eigentliche Fortenticklung im Reifegrad war nun, dass die Aufgaben neuerdings danach klassifiziert werden, welche Art von Bearbeiter gebraucht wird. An welchem Umsetzungsgrad steht die Aufgabe? Geht es eher um das Erkennen und Formulieren der Anforderungen oder schon um das “konkrete Doing”, also das Umsetzen in die greifbare Realität, wo das Potenzial seine volle Wirkung entfalten kann.

Das erinnerte mich wieder einmal an einen Kollegen, der zu jeder Lebenssituation einen Sinnspruch oder eine Geschichte beisteuern kann.

Nicht das Erzählte reicht, erst das Erreichte zählt.

Henrik Kramer

In diesem Fall ist das Erreichte etwas, was für viele neu und für mich vollkommen selbstverständlich ist. Ich wähle mir aus dem, was mir in der Situation zur Verfügung steht, das aus, was am besten dazu passt – Effectuation. Die Passgenauigkeit bestimme ich aus der beabsichtigten Funktion heraus. Sachfremde Erwägungen wie “freie Zeit”, “Sympathie” oder “niedriger Preis” bleiben für mich zunächst außen vor. Erst wenn auf der unmittelbaren Sachebene vollkommene Gleichheit herrscht, ziehe ich weitere Kriterien wie Verfügbarkeit oder Sympathie heran. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann kommt es fast nie dazu. Meist entscheidet es sich bereits auf der funktionalen Ebene. Manche meinen, wenn sie das erleben, in meinem Handeln eine Gefühlskälte zu erkennen. Nichts läge ferner. In meiner Realität erfühle ich intuitiv, also erlernt, was richtig ist. Erst wenn es erforderlich wird, fange ich an, Sachthemen auf einer persönlichen Ebene auszubreiten. Dann öffne ich mich der fragenden Person, nehme mir Zeit und wir erkunden das Thema gemeinsam.

Wenn ich diese Fähigkeit weiter geben möchte, dann halte ich quasi die Zeit an. Ich verwende im Verhältnis zum Handlungsergebnis viel Zeit, um meine Wahrnehmung, meine Entscheidungswege, Kriterien und Assoziationen offen zu legen. Ich beschreibe, erläutere und wiederhole. Manchmal in Präsenz, meist jedoch schriftlich, damit ich es nur ein mal tun muss und danach immer wieder auf den nun zugänglichen Text verweisen kann.

Wenn ich einfach nur handle erfolgt das in einer Geschwindigkeit, die die meisten Menschen abhängt. Ich bin dann “meiner Zeit” voraus und stehe dort allein und ohne Anschluß da. Für eine Einzelperson mag es erstrebenswert erscheinen, “voraus” zu sein und so vielleicht als Vorbild oder dergleichen zu dienen.
Dort wo ich tätig bin, ist eine zu weit herausragende Position eher von Nachteil, wenn die Einbindung fehlt und damit die Möglichkeit, Wirkung zu erzielen.

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Eine Organisation entsteht aus den Themen, die Menschen im Verlauf der Zeit miteinander verbinden.

Organisationen verbinden Menschen über Themen – das mit den Orten sind Nationen.
Mein Platz in einer Organisation ist dort, wo die Menschen derzeit sind.

“Platz” verorte ich dabei als Wegmarke auf der Reise des Verstehens nicht als Geo-Position.

/Erkenntnis

Die Investition in das Erzählen, Erläutern, Darlegen also insgesamt das “Nachvollziehbar-Machen” dient dazu, Gemeinschaft herzustellen.

Wenn eine Ansammlung von Menschen gleich ist und das Gleiche tun soll, dann braucht es für diese skalierten Handlungen keine Gemeinschaft. Jeder kann für seine Instanz der Handlung angelernt und dann allein gelassen werden. Das immer gleiche Ergebnis kann nach objektivierbaren Kriterien überprüft werden. Eine Begleitung durch den Verarbeitungsprozess ist nur als Lernhilfe in der Qualifizierungsphase erforderlich. Das Ergebnis kann dann in seiner Qualität von einem unbeteiligten Dritten im Anschluß und vor Auslieferung überprüft werden. So entstanden QS-Stationen. Sie haben ihre Berechtigung, solange das erwartete Ergebnis unverändert bleibt …

Dieses Vorgehen war bestens geeignet, um lange Jahre auf dem Boden der tatsächlichen Taylorwanne voranzukommen.

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Die Taylor-Wanne nach Gerhard Wohland.

Mit zunehmender Komplexität braucht es (wieder) andere Arten des Umgangs miteinander und mit den gemeinsamen Aufgaben.

/waswenn?

Menschen wollen Erwartungen erfüllen.
Das ist normal. Das ist die Grundlage des sozialen Miteinanders.

  • Was, wenn das so noch keiner getan hat?
  • Was, wenn es beim nächsten Mal wieder anders wird?
  • Was, wenn ich mich mit niemandem austauschen kann?

/Lass die Sache leuchten!

Am Anfang einer Entwicklung braucht es Nähe, Übereinstimmung und festen Zusammenhalt. Sobald man sich einander versichert hat, kann man beginnen, arbeitsteilig vorzugehen.

Erst muss geklärt werden, wer Recht hat, bevor diese Person bestimmt, wer Recht bekommt.

Conrad Giller

Je weiter die Entwcklung voran schreitet, umso weiter bewegen sich Wirkbereiche auseinander. Wenn die gerade noch tragbare Ausdehnung erreicht ist, dann entscheidet es sich. Einzelne Teile spalten sich ab, bilden neue Zusammenhänge oder sterben ganz ab. Andere rücken wieder näher zusammen und konzentrieren sich auf den gemeinsamen Wesensgehalt. So entsteht ein ständiger Puls, den wir auch “Leben” nennen.

Ausdehnen – Zusammenziehen – Vorantreiben.
Impulse > Expulse > Propulse.

Räumliche Nähe ist wichtig. Vor allem am Beginn eines Vorhabens.
Je gleicher man in seinem Verstehen (“Mindset”) ist, je weiter die Kultur der Zusammenarbeit fortgeschritten ist, je mehr zählt die Sache und umso weniger die Präsenz der Person. Die Person ist nur das Medium, das die Sache zum vorSCHEIN, zum Leuchten bringt.

Je mehr Personen der Sache ihre Energie spenden, um so weniger verbrennt die einzelne Person an der Aufgabe.

/Verstehen verbindet

Mach Dich nachvollziehbar. Sei verständlich.

Es geht nicht darum, “gläsern” zu werden, um durch einen imaginierten großen Bruder gelenkt zu werden.
Wer so denkt, leidet an einem mangelnden Selbstwertgefühl gepaart mit einer ausgeprägten Paranoia oder den tatsächlichen Folgen einer Diktatur.
Manchmal tritt beides gemeinsam auf.

Es geht darum, sich über eine Sache zu verbinden.
Gemeinsames “Gut-Finden” (“Like”) ist ein Anfang.
Tiefe Resonanz ist der eigentliche Mehrwert, der weiter bringt.

Sag, was Du brauchst.
Konkret und spezifisch
– nicht zwangsläufig und norm-gerecht à la “M5x32, Steigung 1.25, Linksgewinde”.

  • Mach klar, was Du vor hast.
  • Mach deutlich, was Du bereits hast.
  • Nimm Hilfe an, wenn sie Dir geboten wird.

/etc

Blogbeiträge wie dieser sind meine Verarbeitungsergebnisse von Impulsen, die ich in in meinem Alltag aufnehme. Ich verarbeite sie zusammen mit dem, was ich bereits gelesen und erfahren habe oder anlässlich des Impulses lese. Ich verschriftliche die Ergebnisse in dieser Form, die ich “Denkprotokoll” nenne. Das soll dem vorbeugen, was mal jemand einmal mit dem schönen Wort “Lesestau” bezeichnet hat.
Ich speichere so meine Denkergebnisse aus, um Platz für Neues zu schaffen.

Was auch immer ich sonst noch für beachtenswert halte, teile ich über Blogbeiträge hier und anderswo.

Den besten Überblick über alle Fragmente vermittelt mein twitter-Kanal.

/Inspiratoren

/Weiterführendes

/Medien

Das verwendete Foto und die Grafiken stammen von mir und dürfen unter Namensnennung weiterverwenden und verändert werden. CC-BY-SA.

/lebewohl

Lebe lang, in Frieden und Wohlstand.
Mögen sich alle Bedürfnisse in Realität auflösen.

/berühmteletzteworte

Verläuft Dein Leben im Kreis?

Das Leben verläuft in Kreisläufen. Manche sind größer, andere kleiner.
An Ihrem Ende findet sich kein Ende – nur ein neuer Anfang.

Sprich zu denen, die es angeht. Teile, was Dir wichtig ist.

4 thoughts on “Was brauchen wir? Leave a comment

  1. Dank deines Blogs erfährt man doch tatsächlich immer wieder sehr viel Interessantes! Es lebe die Transparenz 😊

  2. Das Interessante braucht diese Geschichten, um zum VorSCHEIN zu kommen.
    Vielen Dank an Euch für die vielen Anlässe, mir Gedanken zu machen.

    Ich verspürte noch eine kleine “Erklärschuld” in Bezug auf “sachfremde Erwägungen”.
    Ist sie hiermit getilgt?

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